TRIANGLE ▽
KAPITEL 2
Mysterious Premonition
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Please R&R!
Original story on my german page: www fanfiktion de/s/551efc300004b7d310905ec7/1/Triangle-
(Shame on your stupid censorship, fanfiction net)
Please read it there, as the chapters are more actual, including spelling fixes and enhancements!
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▷ Dieselbe Nacht. Ein anderer Ort.
Auf einer weiten, offenen und sanft hügeligen Ebene, nur wenige Kilometer von der Großmetropole Vertania City entfernt, ragte ein sonderbares Gebilde in den Himmel. Es war im Prinzip ein Turm, an die 100 Meter hoch. Es war jedoch kein Werk aus Menschenhand, ein Fakt, der sich jedem Betrachter rasch erschließen würde. Seine äußere Struktur hatte etwas alienhaftiges an sich, es wirkt nicht wie von dieser Welt. Das imposante Gebäude war nicht gleichmäßig geformt und seine Seitenaufbauten, darunter kleinere Sekundärtürme, abstehende Erker, sowie mehrere achtflüglige Windräder, welche über die gesamte Länge verteilt waren, verleiten ihm einen imposanten, futuristischen und geheimnisvollen Antlitz. Dennoch fügte es sich zugleich erstaunlich harmonisch in das Landschaftsbild ein. Es war seit nun seit knapp sechs Monaten einer der Hauptattraktionen der Region – obwohl ihn noch nie ein Mensch betreten hatte.
Am oberen Viertel des Turmes standen drei große, segelartige filigrane Flächen ab. In dieser Höhe befand sich ein besonders großer und elegant gestalteter runder Raum, der von drei großen, sechseckigen Panoramaöffnungen, die sich jeweils zwischen diesen Segeln befanden, beeindruckend in Szene gesetzt wurde, sei es durch das Tageslicht oder wie jetzt, mitten in der Nacht, im hellen Schein des majestätischen Mondes. Das weiße, blasse Licht wurde von Teilen der Raumdekoration reflektiert, andere Objekte und Säulen verstärkten wiederum mit ihrer Schattenbildung die optischen Kontraste. Es wirkte mystisch und elegant. Genau in der Mitte des Raumes, auf einem leicht erhöhten Podest, zu welchem flache kozentrische Stufen heraufführten, befand sich ein großes, freistehendes Bett. Nun, es war kein gewöhnliches Bett, wie wir Menschen es kennen würden. Es hatte eine runde Form mit einem Durchmesser von etwa 3,50 Meter und besaß auch keine gewöhnliche Matratze, sondern ein besonders weiches und dennoch robustes Material in der Farbe anthrazit.
Auf ihr drauf lagen zwei sehr majestätisch anmutende Gestalten aneinander geschmiegt. Es waren legendäre Pokémon um genau zu sein und bereits ihre äußerlichen, anmutigen Erscheinungen spiegelten sich in der Philosophie der beeindruckenden Turmarchitektur wieder. Zur Linken befand sich entspannt ausgestreckt ein imposanter Hüne vom Typ Psycho, dem wohl unbestritten Mächtigsten seiner Klasse. Den Kopf, den er auf einen seiner verschränkten muskulösen Arme seitlich abstützte, hatte mit seinen antennenartigen Ohren und den scharfen Gesichtskonturen etwas katzenähnliches an sich. Unterstrichen wurde das durch die unglaublich ausdrucksstarken amnethystfarbenen Augen, mit welchen er sanft seinen Partner fixierte, der direkt neben ihm lag. Dieser war ein anthropomorphner Schakal von nicht minder beeindruckender, athletischer Statur. Er wurde offiziell den Typen Stahl und Kampf zugeordnet – und Kämpfen konnte er in der Tat! – doch seine wahre Spezialität lag in der Anwendung und Kontrolle der Aura-Macht. Er war ein Meister in seinem Fach. Zwei spitz nach oben stehende Ohren, die gelegentlich ein wenig zuckten, sowie ein Quartett aus schwarzen tentakelartigen Auswüchsen, hochsensible Aura-Rezeptoren, umrandeten sein markant gezeichnetes Gesicht. Auch er hatte seine scharfen Augen mit den feuerroten Iriden geöffnet. Doch sie erwiderten nicht den Blick seines Partners. Stattdessen starrte das Wesen tief in Gedanken versunken an diesem vorbei, aus der Panoramaöffnung schräg über ihnen hinaus ins Freie. Er liebte den Vollmond, genauso wie es seine bessere Hälfte tat. Er war geheimnisvoll und kraftvoll zugleich. Die Menschen verbanden mit ihm allerhand Geschichten und Legenden guter wie auch schlechter Art. Und er hatte natürlich stets etwas Romantisches an sich. Doch diesmal konnte sich der Aura-Schakal nicht so recht an den Anblick des Mondes erfreuen. Etwas beunruhigte ihm. Er spürte es und versuchte seinen Fokus auf dieses ominöse Etwas weiter zu konzentrieren. Seinem Liebhaber fiel dieses Verhalten natürlich sofort auf.
„Du wirkst mir heute sehr nachdenklich, Lucario. Was bedrückt dich?", sprach die tiefe und dominant wirkende Stimmen des linken Wesens. Sie war genauso ausdrucksstark wie seine restliche Erscheinung. Jeden normalen Außenstehenden jagte sie stets einen leichten kribbelnden Schauer über den Rücken. Wie sein Partner hatte er sein Nutzen der telepathischen Mitteilungen auf ein Minimum heruntergefahren. Er empfand es als schöner, wenn sie in ihren wahren, physischen Art und Weise miteinander sprachen. Die zweite Stimme, nicht minder auf ihre eigene Art angenehm und respekteinflößend zugleich, erwiderte ruhig: „Es ist eigenartig... ich kann es Dir nicht genau sagen, Mewtwo. Schon den ganzen Tag hatte ich dieses Gefühl tief in mir, das heute Nacht etwas geschehen würde.. etwas was unser beider Leben entscheidend prägen wird." Der legendäre Psy-Klon betrachtete ihn nachdenklich. „Solche Worte kenne ich gar nicht von Dir, Luc. Das klingt ja ausgesprochen tiefgründig, um nicht zu sagen dramatisch", eher er sich zu Lucario herunterbeugte und leicht sarkastisch hinzufügte: „Ich hoffe doch schwer, dass damit nicht das Ende unserer wild-romantischen Beziehung gemeint ist?"
Daraufhin konnte sich der Schakal ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. „Ach, weißt Du `Two, wer sich als Aura-Schakal auf eine Beziehung mit einer manchmal nervigen, aber dafür verdammt gutaussehenden Psycho-Katze einlässt - und so lange durcholt - der kann sich schon als abgehärteter Veteran bezeichnen. So schnell wirst Du mich nicht los, Liebster", sprach er sanft und gab seinen etwas größeren Partner einen kurzen, aber liebevollen Kuss. Mewtwo gab ein gespielt empörtes Schnauben von sich, um dann zu erwidern: „Also wenn Du bereits unsere bisherigen 10 Monate als ‚so lange' bezeichnest, sehe ich es für unsere Zukunft wirklich schwarz", ehe er mit einer ernsteren Gesichtsausdruck hinzufügte „aber so wie ich dich kenne, ist es nicht das, was heute Nacht geschehen wird. Ich liege auch richtig mit der Annahme, das dieses Etwas, was du spürst, bereits jetzt passiert?" Für einen normalsterblichen Außenstehenden klangen solche Worte etwas wirr oder rätselhaft, wie von einer höheren Spezies. Doch das waren die beiden schließlich auch. Sie waren größer als die Menschen. Schöner. Stärker. Weitaus intelligenter. Konnten Dinge und Zeitgeschehnisse erfühlen, die für Andere verborgen blieben. Und sie kannten und spürten sich einander blind. Das katzenähnliche Pokémon sollte Recht behalten, als Lucario wieder sprach.
„Genau so ist es. Ich registriere seit einer knappen Stunde etwas Eigenartiges. Etwas geschieht. Ich kann es Dir nicht genau sagen, Liebster. Doch ich spüre irgendetwas.. weit weg.. und doch.. diese Präsenz.. sie scheint mir sehr bekannt.."
Mewtwo verlagerte ein wenig sein Gewicht, während er fragend seine Augenbraue hob. „Hmm. Ist es positiver oder negativer Natur?"
Der anmutige Schakal atmete tief aus. „Die Signatur selber? Positiv… Eindeutig. Wenn auch nur schwach erkennbar, weit weg, wie ich sie ohne meine vollzogene Mega-Evolution wohl gar nicht aufspüren würde."
Nur durch diese war es ihm über seiner neuen Aura-Tentakel geworden, die Mewtwo gerne scherzhaft Dreadlocks nannte, noch viel weitreichender und detaillierter Aura aufzuspüren.
Lucario erwiderte Mewtwo's Blick. „Es ist eine junge Person... ein junger Mensch. Männlich"
Er konzentrierte seinen Aura-Fokus stärker. „Sein Herz ist von reiner, guter Natur. Doch etwas versetzt es in tiefer Aufregung, vergiftet es regelrecht. Etwas furchtbares muss passiert sein. Es begann so plötzlich, als wäre er.. aus dem Schlaf gerissen worden. Hmmm. Um ihm herum fühle ich enorm viel Dunkelheit, Furcht und unglaubliche Schmerzen... er leidet schwer..."
Seine Ohren zuckten stärker. „...sein Körper ist angeschlagen und sehr schwach. Ich spüre die zunehmende Instabilität seiner Aura-Signatur, für einen Menschen ausgesprochen mächtig, doch sie flackert, bäumt sich nochmals auf, um im nächsten Moment noch schwächer zu werden.. er kämpft dagegen an.."
Und dann weiteten sich seine Augen. Und seine nächsten Worte waren nur noch ein Wispern.
„Mewtwo.. er stirbt."
Der Angesprochene sah ihn ruhig an, lies äußerlich keine Regung erkennen. Doch tief in ihm tobte es. Sein Partner beherrschte seine Aura-Fähigkeiten so gut wie kein anderes Individuum auf dem gesamten Planeten. Er konnte aura-fühlige Menschen und Pokémon aus unglaublich großen Distanzen orten und detaillierte Informationen über sie und ihr unmittelbares Umfeld preisgeben. Mewtwo's eigene Psy-Fähigkeiten waren ebenfalls nicht von schlechten Eltern (nun, im seinem Fall genauergesagt von Mew), vielleicht sogar den Aura-Skills seines Liebhabers leicht überlegen - auch wenn es Dieser freilich niemals offen zugeben würde. Doch seine eigenen Psy-Sensoren, welche sich in seinen abstehenden Ohren befanden, waren nur auf mittleren bis kurzen Distanzen wirkungsvoll, die Aufklärung über weite Entfernungen übernahm stets der Schakal. Wie dem auch sei - er vertraute Lucario's Urteil jederzeit und ohne zu Zögern. Wenn er etwas spürte, dann hatte es stets einen verdammt guten Grund. So war es wohl auch diesmal. Und es klang unheilvoll.
„Wer er genau ist, kannst Du mir aber wohl nicht sagen?", fragte er hoffnungsvoll.
Der Schakal schüttelte sachte den Kopf, um seine auf dem weichen Kissen ausgebreiteten Aura-Tentakeln, die immer noch das betroffene Wesen abtasteten, nicht zu behindern. „Unmöglich zu sagen... zu weit weg. Bestimmt um die 120 Kilometer, dass ist eigentlich schon knapp über meiner Reichweite. Es ist seltsam... diese Signatur.. sie wirkt auf mich-", doch ehe er fortfahren konnte, hob Mewto, der seinen Blick nun selber aus dem Fenster hinauswarf, seine Hand.
„Vielleicht wissen wir gleich mehr, Lucario. Wir bekommen Besuch."
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Nun konntest Du einen ersten Blick auf unseren beiden anmutigen Legendaries werfen! Keine Sorge, in späteren Kapiteln werden sie und ihre eigenen Geschichten nach und nach genauer beschrieben - schön portionsweise! Wer wird wohl dieser ominöser Besucher sein, den Mewtwo mit seinen stets scharfen Blick erfasst hat? Du wirst es im nächsten Kapitel herausfinden! :-)
